Der Aufbaukurs Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)

Der Aufbaukurs „Herz-Lungen-Wiederbelebung“ sollte jedes Jahr wiederholt werden, um Handlungssicherheit für Notfallsituationen zu bekommen. Es sollte selbstverständlich die Ausnahme bleiben, dass ein solcher Fall eintritt. Aber gerade deshalb ist die Teilnahme am Kurs die einzige Möglichkeit, die entsprechende Übung zu erhalten. Nur wenn der Ablauf in Notsituationen mehr oder weniger automatisiert ist, klappt es auch, falls es wirklich einmal benötigt wird.

Im Kurs erlernst du das Feststellen des Bewusstseins, die Kontrolle der Atmung, das Herstellen der stabilen Seitenlage und als Schwerpunkt die Herz-Lungen-Wiederbelebung einschließlich Einsatz eines Defibrillators (AED) und evtl. Sauerstoff beim Tauchunfall. Dabei stellen wir dir die verschiedenen Sauerstoff-Systeme vor. Die Fertigkeiten zur Reanimation sind für jede Ausbildungsstufe wichtig!

Nur die Übung bringt Sicherheit

Unsere Erfahrung: fast alle Teilnehmer haben einen solchen Kurs in der Vergangenheit schon einmal besucht. Aber was ist denn wirklich hängengeblieben? Und im Ernstfall – ja dann ist alles vergessen. Daher ist es wichtig, die Wiederbelebung immer wieder einzuüben.

Zudem werden die Richtlinien der ERC (European Resuscitation Council) ständig den neuesten Erkenntnissen angepasst. Nach der nötigen Theorie mit neuen Begriffen schließt sich der praktische Teil an. Übungen zur Beatmung und zur Herzdruckmassage, erst mit unserer Dummy-Puppe Anne, später auch unter Einbindung eines AED Gerätes. Gar nicht so einfach, den vorher erklärten Ablauf in die Praxis umzusetzen. Immer wieder die Erkenntnis – HLW ist ganz schön anstrengend. Also lieber ein wenig vorsichtiger sein, denn wer möchte schon seinen Tauchgang im HLW Stress beenden?

Ein Trost für alle die die nicht genau wissen, wie die HLW anzugehen ist:
Es ist besser, irgendetwas zu tun – als gar nichts!

Und Du, auch ein Defizit im Wissen um die HLW – dann einfach mal üben an der Puppe!